Nach dem Erfolg ihrer „Geschichten von drüben“ legt die Hamburger Journalistin Petra Burghardt jetzt ihr zweites Buch vor. Seit sie 2005 an die ehemalige innerdeutsche Grenze gezogen ist und für sich die Ex-DDR entdeckt hat, laufen ihr die spannenden Ost-West-Geschichten buchstäblich hinterher. So erzählt sie von dem westdeutschen Bauern, der nach Osten ausgewandert ist; von den Kindern der Revolution, die dank der Wiedervereinigung zum Austauschjahr nach Südafrika und Neuseeland fliegen konnten; von „Schloss“ Neuhof und den Vertriebenen; von dem Hamburger Kommunisten, der in der DDR um politisches Asyl bat und bei der Flucht aus dem vergifteten Paradies im Stasi-Zuchthaus landete; von den „Ossis“ aus Namibia im mecklenburgischen Jagdschloss Bellin und von dem zu DDR-Zeiten mehrfach enteigneten Unternehmer Fritz Döscher aus der Griesen Gegend.