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Rasende Angst vor dem Tod. Was tun?

24 Oktober 2010 18 Comments

Hallo!
Ich bin 25 Jahre alt und einige Todesfälle im Bekanntenkreis haben bei mir einen Stein ins Rollen gebracht. Ganz besonders eine Person, die mit 63 Jahren (2 Jahre vor der Rente!) an Krebs erkrankt war und im Sterben noch gesagt hat, dass „er jetzt noch nicht möchte“!
Ich glaube nicht unbedingt an ein Leben nach dem Tod, Widergeburt o.ä. So wie es vor der Geburt war, wird es meiner Meinung auch nach dem Tod sein.
Was mich aber eben so fertig macht ist:
a) dieser unausweichliche Termin,
b) bei dem man nicht weiß wann er kommt
c) und was man tun muss um erfüllt zu sterben oder den Tod als schönes Ereignis zu sehen???

18 Comments »

  • Yakito said:

    Es gibt ein paar kleine Tipps, die oft viel helfen:
    1. Ich glaube, du hast nicht einmal vom Tod selbst Angst, sonder WIE dein Tod sein wird. Die meisten Menschen wünschen sich ja z.B. einen möglichst schmerzfreien Tod.
    2. Sage dir, dass wenn du stirbst (und du glaubst weder an den Himmel, noch an Wiedergeburt o. Ä.), kann es dir ja eigentlich auch egal sein! Ich weiss, tönt markaber, aber ist doch so! Wenn du tot bist, was kümmert es dich?
    3. Ganz, ganz wichtig ist, diesen „unausweichlichen Termin“ zu akzeptieren! Du kannst ihn nicht verhindern, also was solls? Wiso solltest du dich fertigmachen, wenn du sowieso stirbst? Werde dir klar, dass es viel wichtigere Dinge gibt, als sich mit dem Tod zu beschäftigen. Du wirst noch früh genug mit ihm zu tun bekommen!
    4. Geniesse jeden Tag, wie wenn es der letzte wäre! Das allerschlimmste wäre doch, wenn du dir kurz vor dem Sterben klar werden würdest, dass du vor lauter Sorgen und Angst vergessen hast, zu leben! Wenn du dir dann jedoch sagen kannst, dass sich das Leben gelohnt hat (auch wenns noch nBissl länger hätte sein können), dann kannst du auch viel leichter loslassen.
    5. Sei bitte, bitte froh, dass du nicht weisst, wann er kommt! Denk nur mal dran, du wüsstest, dass du an einem bestimmten Datum sterben wirst, das wäre doch schrecklich! Du könntest gar nicht mehr richtig leben, weil du dich nur noch auf dieses bestimmte Datum festkrallen würdest!
    6. Theoretisch kannst du jederzeit sterben. Da hast du recht. Andererseits, du hasts bereits 25 Jahre geschafft am Leben zu bleiben, weshalb sollten es also nicht nochmals so viele oder vielleicht noch viel, viel mehr werden?
    Versuche, das Ganze so ruhig und gelassen wie möglich anzugehen. Rede, wenn nötig mit Freunden oder Familienmitglieder darüber. Und wenn alles nichts nützt, rede mit einem Psychologen oder einer Psychologin darüber!! (Wer eine psychologische Therapie beginnt ist NICHT geisteskrank!)
    Als Abschluss möchte ich dir hier noch ein Zitat von Mark Twain (berühmter amerikanischer Autor) auf den Weg mitgeben, es ist eines meiner liebsten Zitate überhaupt. Für den Fall, dass du kein Englisch verstehst, habe ich es dir noch übersetzt.
    Viel Glück auf deinem Weg!
    „Even when you will lie on your deathbed, you still will regret more the experiences you didn’t make than the ones you did make. So, leave the save harbor behind and sail out to the world. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.“ (Mark Twain)
    zu deutsch:
    „Selbst auf deinem Totenbett wirst du noch die Erfahrungen mehr bereuen, welche du nicht gemacht hast, als diejenigen, die du gemacht hast. Lasse den sicheren Hafen also hinter dir und segel hinaus in die Welt. Fange den Reisewind in deinen Segeln. Erforsche. Träume. Entdecke.“

  • sil said:

    An dem Sprichwort „Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wär“ ist was dran! Mein Vater ist mit 30 Jahren, kurz nach meiner Geburt gestorben und so bin ich da wohl etwas pragmatischer als andere. Ich denke, du wirst einige Zeit brauchen, um damit um zu gehen, aber glaub mir: das legt sich. Es kann natürlich immer und zu jeder Zeit passieren, aber der Tod gehört nun mal zum Leben, und deshalb versuche das Leben auszukosten und mit zu nehmen.

  • Gabriele P said:

    ich hatte auch mal so eine panische angst vor dem tod, dass ich ganz betäubt und verzweifelt war. es ist vorüber gegangen. versuch dich einfach auf andere sachen zu konzentrieren.
    wie du dich selbst erfüllen kannst, musst du selber rausfinden. aber das haben schon viele vor dir geschafft, das kriegst du auch hin.

  • Robert said:

    Wenn dich das so belastet musst du dich mal psyschisch beraten lassen. (kein Spaß!) Das hilft, hab ich bei meiner Tante gesehen. Mach dir keine Gedanken, du hast noch nicht einmal die Hälfte deines Lebens geschafft… 🙂

  • sweeeetv said:

    das kenne ich zu gut….
    ich habe einfach mal einen pastor um eine sprechstunde gebeten, wirklich geolfen hat es nicht, aber vielleicht etwas
    ich zähl immer bis 3 und versuche dann direkt an etwas völlig anderes zu denken
    keine große hilfe ich weiss…
    aber man darf es einfachnicht zulassen dass man sich da rein steigert.,.
    klassische art von verdrängung ist für mich die beste lösung

  • Mark1975 said:

    Wenn Du so über den Tod nachdenkst sollte Dir auch klar werden das nichts Materielles im Leben was Werd ist sondern nur die Art wie Du als Mensch bist .Ich hatte mal einen erstickungsanfall und war schon so gut wie weg ,ohne witzt jetzt ich war fast Tod .Ich sah sogar schon diese Lichtwirbel und irgendwas sagte mir ;hab keine Angst ist alles o.k „und ich dachte nur ;das wars jetzt .Ich hatte das gefühl aus meinem Körper ab zu heben und mich auf die Wirbel zu zubewegen ,aber auf einmal riss mich was zurück ,das war als ich reanimiert wurde .Seit der Zeit ist mir klar das nichts eine Bedeutung hat ausser die Art wie ich lebe.Das war jetzt kein Witz sondern ist mir echt so passiert . Und denke immer daran,der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes .
    Ach ja..seit dem Erlebniss habe ich weniger Angst vor dem Sterben und ich interessiere mich mehr für Gott als zuvor

  • bademeis said:

    Ich habe mir auch schon viele Gedanken drüber gemacht (auch wenn ich im Bekanntenkreis noch verschont worden bin).
    Genieße dein Leben so wie du es Lebst, versuche noch viel Spaß zu haben, da entstehen Endorphine und die verlängern das Leben.
    Möglichst solltest du nicht rauchen, denn sonst bringt das Spaß haben nicht viel, wobei das Rauchen kein Garant für den Tod ist 😉

  • Bye. said:

    Wir müssen uns alle mit diesem Thema auseinander setzten.
    Und ich sage mal, dass es den meisten Menschen – gläubig oder nicht – Schwierigkeiten bereiten kann. Zumindest wenn man
    zum 1.Mal ernsthaft betroffen ist durch Todesfälle und sich damit
    befassen MUSS.
    Ein gutes Buch, um die Angst ein wenig zu lindern (hoffe ich) ist
    „Jenseits der Nebelwand“.
    Erfüllt sterben können die meisten, die wirklich Gläubig sind
    und/oder auch ein schönes Alter erreicht haben.
    Generell ist Angst vor dem Tod normal.

  • wotan said:

    In deinem Alter möchte man leben und der Tod erschreckt.
    Deshalb vestehe ich dich gut.
    Ich bin fast vierzig Jahre älter als du und rechne jeden Augenblick mit meinem Tod (ich bin aber nicht krank).
    Ich genieße jeden Tag, versuche ihn bewußt zu erleben und habe im Laufe meines Lebens „geübt“ loszulassen, also Abschied zu nehmen von liebgewordenen Dingen auch Menschen. Das ist eine gute Übung.
    Auch der Tod ist ein „Loslassen“ (unabhängig davon, ob ich an ein Leben nach dem Tode glaube oder nicht, denn der Sterbende läßt immer los)
    Wer sich dagegen wehrt, wird einen schmerzvollen Abschied erleben, wer den Tod akzeptiert, wird ihn gelassen hinnehmen.

  • Planlos_ said:

    Wer weiß denn ob das Leben nicht Totsein , und Totsein leben ist ???

  • benjamin said:

    Hinter deiner Angst vor dem Tod steht eine andere Angst.
    Sie betrifft bestimmte Lebensumstände und die Tatsache der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Das hat mit deiner Vergangenheit zu tun.
    Die Angst vor dem Tod wird sich legen, wenn du die andere Angst herausgefunden hast und DIESE angehst. Suche dir eine(n) sympathische(n) Therapeuten/in (Kognitive Verhaltenstherapie,möglichst mit Hypnotherapie) und finde heraus, was dich in deinem Leben hindert, glücklich und gelassen zu sein. Ich wünsche dir viel Glück!

  • ? said:

    Wende Dich an einen Pastor oder Pfarrer, je nach Konfession. Gehe das Thema gelassen an. Du wirst auch viel Literatur dazu finden, wenn Du googelst.

  • sinchen hat Männe lieb said:

    Lebe Dein Leben jeden Tag, als wenn es der letzte wäre. Versuche optimistisch und fröhlich ins Leben zu schauen, gebe von Deinem Optimismus und Deiner Lebensfreude viel an Deine Mitmenschen weiter. Wenn das „Ende“ dann naht hast Du zumindest ein erfülltes Leben gehabt.

  • blackson said:

    Wenn du eine solche Angst vor dem Sterben hast , dann vergisst du das Leben und wenn du nicht lebst, warum lebst du dann? Lass die Angst, denn sie hilft dir nicht weiter. Kämpfe, das ist dein Ziel, damit du weißt, was Leben heißt.

  • suzie the pilgrim said:

    Ich würde an deiner Stelle überprüfen, ob nicht doch etwas dran ist an dem Leben nach dem Tod. Woher kannst du denn so sicher sein, dass du richtig liegst. Melde dich doch bei einem Sellsorger und besprich deine quälende Angst mit ihm. Bitte Gott, dass er dir hilft und dir Kraft und seinen Frieden gibt, mit dem du ganz anders leben kannst.

  • konigwol said:

    HALLO mein Name ist Wolfgang,wenn Du lust hast können wir uns über den Tod unterhalten klingel 2mal durch leg auf ich rufe zurück 01701870948

  • Paul said:

    Vertrauen ist der Schlüssel deines problems..
    Das Leben an sich ist gut darauf kann man vertrauen.
    Schau dir all die schönen Dinge um dich herum an, dann wirst du mir recht geben können. Es ist heute aber nicht einfach dies zu erkennen. Ich glaube auch nicht unbedingt an ein Leben nachher. (Person) Das Leben ist alles was du dir vorstellen kannst und noch viel mehr (besser). In dieser Welt regiert der Mensch, nicht immer einfach sich damit abzufinden, denn der hat vom „leben“ keine Ahnung – ..lass Ruhe einkehren, dann wirst du erkennen dass auch du ein Teil des Ganzen bist… Schöne Grüsse J.

  • florian l said:

    Langsamer Fahren!:)
    Findest du den Tod nicht eher faszinierend?
    finde sowas hat jemand selbst in der Hand, das mit deinem Verwanden ist schon herb und traurig, Mach dir konkrete Gedanken darüber das du nicht so sterben willst, versuch zu einer sicht des todes zu gelangen, in der du sagen kannst, es ist ok.
    Egal wann oder Warum es passiert!

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